Demokratie leben!

Demokratie-Konferenz am Dienstag, 10. Oktober 2017

application/pdf Einladung zur Demokratie-Konferenz am 10.10.2017 (160,2 KiB)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt in ganz Deutschland Städte, Gemeinden und Landkreise darin, im Rahmen von lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen.

In diesen „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung und Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

Seit dem 15. Juni 2015 nimmt Oberhausen an diesem Programm teil. Als erster Schritt zum Aufbau der Strukturen und Umsetzung des Bundesprogrammes wurde eine verwaltungsexterne Koordinierungs- und Fachstelle bei der Arbeiterwohlfahrt Oberhausen eingerichtet. Diese Stelle ist ab sofort Erstansprechpartner bei allen Fragen und Problemlagen im Rahmen dieses Programms.

Den geförderten Kommunen stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich – mit einer Perspektive von fünf Jahren – Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können. Des Weiteren erhalten sie Gelder für eine Koordinierungs- und Fachstelle, für Aktivitäten zur Förderung von Partizipation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit sowie für einen Jugendfonds, der konkret die Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in einem zu entwickelnden Jugendforum stärkt.

Über die Konkretisierung der Ziele und des davon abzuleitenden Handlungskonzepts wird gemeinsam im Begleitausschuss noch entschieden. Grundlage für solche Vereinbarungen sollte ein ethisch und historisch fundiertes Bewusstsein für den Umgang mit Neonazismus und anderer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sein. Von Bedeutung wird auch die Herstellung bzw. Bewahrung eines gesellschaftlichen Konsenses für die Anerkennung demokratischer Prinzipien und egalitärer Menschenrechte sein. Konkret wird es um die Ächtung von Neonazismus, von Rassismus, von Fremdenfeindlichkeit, von Gewalt als politischer Handlungsform gehen, aber auch um die Qualifizierung des eigenen Handelns durch Bildungsangebote.

Aktuell werden die Strukturen für eine breite und nachhaltige Wirkung in die Stadtgesellschaft hinein entwickelt.

Ihr Ansprechpartner:
Dirk Paasch

Koordinierungs- und Fachstelle
Essener Str. 100a
46047 Oberhausen

Tel.: 0208-850007088
Fax: 0208-8500021