Quartiersentwicklung Hermann-und-Luise-Albertz-Wohndorf

"Nachbarschaft mit Anspruch
und Verantwortung füreinander"

und

"Gesundes Quartier -
Gesundheit im Quartier"


Unter diesen Leitmotiven wollen wir als Arbeiterwohlfahrt Oberhausen die Wohnanlage am Julius-Brecht-Anger schrittweise weiterentwickeln zum „Hermann-und-Luise-Albertz-Wohndorf“. Hierbei werden wir durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW ideell und finanziell unterstützt.

Unser Ziel ist es, die Wohnanlage zu weit mehr als einer klassischen Wohnanlage umzubauen. Neben Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen im Wohnungsbestand unter den Stichworten „Barrierefreiheit“ und „energetischer Optimierung“ sollen sowohl die jetzigen BewohnerInnen als auch die im Quartier lebenden Nachbarn in die Weiterentwicklung mit einbezogen werden.

Auf der Grundlage eines intensiven gemeinsamen Wohnens von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und Orientierungen soll eine Entwicklung gefördert werden, die es den Menschen möglich macht, weitestgehend selbstbestimmt in einer „Nachbarschaft mit Anspruch und Verantwortung füreinander“ zu leben.

Neben den bisherigen Aktivitäten soll deshalb auch die Vernetzung des Wohndorfes mit einigen Organisationen, aber auch der Nachbarschaft forciert werden. Es soll zu einem Dialog über das Zusammenleben in einer solidarischen Gemeinschaft kommen und ein lebendiges Mit- und Füreinander initiiert werden. Gleichzeitig soll auch der Aufbau von wohnungs- und quartiersbezogenen Dienstleistungen und Angeboten intensiv vorangetrieben werden.

Durch die Beteiligung möglichst vieler Interessierter bei der Initiierung der verschiedenen Angebote und Aktivitäten sollen die Beziehungen der BewohnerInnen im Quartier untereinander gestärkt werden und zur gegenseitigen unentgeltlichen Unterstützung führen. Gleichzeitig soll die Individualität der Einzelnen in der Gemeinschaft respektiert und gewahrt bleiben.

Im Wohndorf soll die Initiierung und Begleitung von sich unterstützenden Hausgemeinschaften im Vordergrund stehen. Hier soll die Philosophie eines selbststimmten Lebens in vertrauter Umgebung, auch bei Unterstützungs- und Pflegebedürftigkeit verfolgt werden. So können soziale Folgekosten durch wohnortnahe Prävention und Stärkung der haushaltsnahen Versorgung vermindert werden.

Seit November 2016 wird ein ergänzendes Quartiersentwicklungsprojekt mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ durchgeführt. Künftig werden noch mehr Aktivitäten stattfinden, die die Wohnanlage für die Bürgerinnen und Bürger des gesamten Quartiers öffnen werden.

Eines der Ziele ist es, bei den Quartiersbewohnern das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil zu fördern.  Dabei sollen die geplanten Maßnahmen dazu führen, ein möglichst langes eigenständiges Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

Bereits eingerichtet wurde eine regelmäßige Pflegesprechstunde in Kooperation mit einem Pflegedienst. Ein neues, aktivierendes Angebot wurde mit ehrenamtlicher Unterstützung aufgebaut: Das Gruppenangebot „WII-Bowling“ startet am 29.3.2017. In Kürze wird eine Walking-Gruppe für Anfänger und Fortgeschrittene erstmalig in den Starkrader Wald starten. Weitere Angebote wie „Boule“ und ein kleiner „Generationengarten“ sind als Idee aus der Bewohnerschaft entstanden und befinden sich in der Planungsphase. Ebenso der Neubau eines Saales / Mehrzweckraumes. Dieser soll sich zum Zentrum des Quartiers (und darüber hinaus) entwickeln -  ein Kristallisationspunkt für gelebte Nachbarschaft und Aktivität.  

Ebenfalls geplant ist eine Reihe von Informationsveranstaltungen rund um das Thema „Gesundheit“.  Vorträge / Workshops zu relevanten Themen sollen durchgeführt werden. Die Themenpalette wird sich dabei im Laufe der Zeit entwickeln und sich an den Interessen / Bedürfnissen der Bewohner/innen orientieren.

Wir freuen uns, wenn Sie sich aktiv in die Weiterentwicklung des Hermann-und-Luise-Albertz Wohndorfes einbringen. Sie sind herzlich eingeladen!

Zweimal wöchentlich findet im Haus "Julius-Brecht-Anger 33" eine Quartierssprechstunde statt:

montags, von 13.30 bis 16.30 Uhr: "AWO-Sprechstunde"
Hier können Sie alle Fragen im Zusammenhang mit der Arbeiterwohlfahrt klären. Ihre Mieterangelegenheiten und Ihr Besprechungsbedarf zu Angeboten der AWO im ganzen Stadtgebiet finden hier die richtige Ansprechperson.

donnerstags von 11.30 bis 13.00 Uhr: "Zukunftswerkstatt"
Hier können Sie Ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Wohndorfes besprechen. Wenn Sie Projektideen oder (eigene) Angebotsvorschläge besprechen möchten, sind Sie hier genau richtig.

An jedem 2. Montag im Monat findet zusätzlich von 11.30 bis 13.30 Uhr eine Pflegeberatungs-Sprechstunde statt. Eine erfahrene Pflegedienstleiterin steht Ihnen hier für alle Fragen rund um die Alten- und Krankenpflege zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner:

Thomas Heipcke
Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 - 85 000 81
Fax: 0208 - 85 000 90

 

Marianne Gülker-Wolf
Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 - 85 000 86
Fax: 0208 - 85 000 90