Quartiersentwicklung Hermann-und-Luise-Albertz-Wohndorf

"Nachbarschaft mit Anspruch
und Verantwortung füreinander"

und

"Gesundes Quartier -
Gesundheit im Quartier"


Das „Hermann-und-Luise-Albertz-Wohndorf“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) liegt in Oberhausen Königshardt / Schmachtendorf. Im Zuge einer altengerechten Quartiersentwicklung, die vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird, sind inzwischen vielfältige Aktivitäten begonnen worden, die in der ehemals klassischen Seniorenwohnanlage einen „Dorf-Charakter“ entstehen lassen. Rund um den „Julius-Brecht-Anger“ entsteht ein Quartier, in dem es selbstverständlich ist, nicht nur nebeneinander zu wohnen, sondern aufeinander acht zu geben und sich gegenseitig zu unterstützen. Diese Hilfestellungen können ganz unterschiedlich sein – so kann der eine zum Beispiel beim Auswechseln einer Glühbirne helfen, ein anderer kann beim wöchentlichen Einkauf ein paar Teile für die körperlich eingeschränkte Nachbarin mitbringen oder man kommt einfach nur zusammen, um sich ein wenig über Alltägliches auszutauschen.

Darüber hinaus wird der vorhandene Wohnungsbestand barrierefrei und altengerecht umgebaut und energetisch neuesten Standards angepasst. Das bedeutet, dass jedes Wohnhaus mit einem Aufzug ausgestattet wird, Bäder behinderten- und altengerecht gestaltet werden, die Außenfassaden wärmegedämmt und neu gestaltet werden und in den Dachgeschossen durch die Aufstockung um ein Staffelgeschoss zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird. Das gesamte AWO-Quartier umfasst 19 Wohnhäuser, von denen 7 Häuser in die aktuellen Umbaumaßnahmen nach und nach einbezogen sind. Fertiggestellt und bezogen wurden bereits die Häuser „Julius-Brecht-Anger 37 und 39“.

Vorhandene Gemeinschaftsräume werden in Kürze umgebaut und erweitert, um zukünftig noch mehr Raum für Begegnungen zu schaffen. Vielfältige kulturelle, sportliche und informative Veranstaltungen bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, sich zu immer wieder neuen Interessen-gruppen zusammen zu finden. Dieses breit gefächerte Kennenlernen fördert den Informations-austausch von Wünschen und Bedürfnissen und bietet eine geeignete Plattform für neue Ideen.
Ein in diesem Zuge entstehendes öffentliches Café wird die Möglichkeit bieten, sich in schöner Umgebung zu einem ausgedehnten Frühstück zu treffen, bei Kaffee und Kuchen zu klönen oder einen neuen gemütlichen Ausgangspunkt für einen Spaziergang im nahe gelegenen Wald zu erleben. Nicht nur unmittelbare Bewohner, sondern alle interessierten Menschen an Angeboten im Hermann-und-Luise-Albertz-Wohndorf sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

So soll das Wohndorf ein zentraler Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Sterkrade Nord werden - ein Kristallisationspunkt für gelebte Nachbarschaft und Aktivität.

Regelmäßige Veranstaltungen im Hermann-und-Luise-Albertz Wohndorf sind wöchentliche gemütliche Nachmittage mit Kaffee und Kuchen, ein Spielenachmittag, ein Skatclub, jahreszeitlich orientierte Feste, Kurse der Volkshochschule sowie monatlich stattfindende Gottesdienste. Es gibt einen täglichen Mittagstisch sowie monatlich durchgeführte Tages- oder Nachmittagsfahrten.

Seit November 2016 gibt es im Quartiersentwicklungsprojekt den zusätzlichen Schwerpunkt „Gesundheit“. Es finden inzwischen mehr Aktivitäten statt, die ebenfalls für das gesamte Quartier geöffnet sind, beispielsweise die seit 2017 in den Sterkrader Wald startenden Walking-Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene sowie zwei Sportgruppen mit leichten Übungen für Seniorinnen und Senioren mit den Schwerpunkten Gleichgewichtsschulung und Sturzprophylaxe.
Auch Kurse für pflegende Angehörige sollen in Kürze mit auf dem Programm stehen.

Weitere Gruppenangebote befinden sich in Planung, z.B. Kurse für Gedächtnistraining, gemeinsam geplante Frühstückstreffen oder Handarbeitskreise.
In unregelmäßigen Abständen finden auch kulturelle Veranstaltungen, z.B im April der Nachmittag „Märchenhafter Frühling – ein Nachmittag mit Märchen und Musik“, ein Frühjahrsfest sowie ein Adventsmarkt.

Bei der Umsetzung dieser Planungen legt die AWO großen Wert auf die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer, die Spaß daran haben, das Leben im Wohndorf noch aktiver und attraktiver zu gestalten. Selbstverständlich werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner in die Planungen und Umsetzungen einbezogen. Hauptamtliche MitarbeiterInnen der AWO unterstützen den Entwicklungsprozess, versuchen Anstöße zu geben und Ansprechpartner vor Ort zu sein.

Für alle, die sich einmal über das Thema „Alten- und Krankenpflege“ informieren möchten, ist eine Pflegesprechstunde im Quartiersbüro eingerichtet. Sie findet jeden 1. Montag im Monat von 12.00 bis 13.00 Uhr statt.

Eine Mietersprechstunde der Sterkrader Wohnungsgenossenschaft findet 14-tägig in den ungeraden Kalenderwochen statt. Von 10.00 bis 11.30 Uhr erhalten Sie im Quartiersbüro im Haus Julius-Brecht-Anger 33 kompetente Antworten auf Ihre Fragen "rund ums Wohnen".

Darüber hinaus findet dort donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr eine Sprechstunde für Dorfbewohner statt, die auch für Interessierte von außerhalb geöffnet ist. Hier sind Sie auch richtig, wenn Sie sich aktiv in die Weiterentwicklung des Wohndorfes einbringen möchten. Haben Sie Ideen, Anregungen oder möchten Sie selbst Angebote vor Ort durchführen? Lassen Sie es uns wissen. Sie sind herzlich eingeladen. Das Quartiers-Büro befindet sich im Erdgeschoss des Hauses „Julius-Brecht-Anger 33“.  Auch telefonisch können Sie uns gerne kontaktieren: AWO Oberhausen, Marianne Gülker-Wolf, Tel.: 0208 – 85 000 86 und Thomas Heipcke, Tel.: 0208 – 85 000 81.

 

 

gefördert vom

Ihre Ansprechpartner:

Thomas Heipcke
Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 - 85 000 81
Fax: 0208 - 85 000 90

 

Marianne Gülker-Wolf
Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 - 85 000 86
Fax: 0208 - 85 000 90